Donnerstag, 17. November 2016

[Rezension] Die Glücksbäckerin von Long Island


Die Glücksbäckerin von Long Island
von Sylvia Lott
- Rezensionsexemplar - 
Seiten: 544
erschienen am: 21.07.2014

Meine Bewertung: **

Beschreibung:
Am anderen Ende des Himmels wartet das Glück.
Ostfriesland, 1932. Die junge Marie wächst in einfachen Verhältnissen auf. Als sie sich in den falschen Mann verliebt, wird sie von ihren Eltern zu Verwandten nach Amerika geschickt. Im Gepäck hat sie ein gebrochenes Herz - und das Rezept für einen köstlichen Käsekuchen. Sie ahnt nicht, dass sie damit New York im Sturm erobern wird ... Jahrzehnte später begleitet die Hamburger Fotografin Rona ihren Großvater nach Long Island, wo er seine Schwester Marie zu ihrem 90. Geburtstag besucht. Diese vertraut ihrer Großnichte eine Geschichte an, die deren Leben verändert...

Meine Meinung:
4 Wochen ist es nun her, dass ich mit dem Lesen dieses Buches begonnen habe... Fasziniert von dem tollen Cover und sonnig gestimmt von dem damals noch tollen Wetter, orderte ich dieses Buch als Rezensionsexemplar an. Die Freude war groß als es dann endlich bei mir zu Hause ankam! Aufgrund von Zeitmangel habe ich allerdings erst letzten Monat mit dem Lesen beginnen können...

Schon nach wenigen Seiten merkte ich, dass es nicht mein Buch ist. Es gab immer wieder diesen Sprung zwischen zwei Geschichten. Die erste Geschichte handelt von Marie, die damals durch ihren Cheese Cake in den USA berühmt wurde und trotz vielen Umständen doch noch zu ihrer großen Liebe gefunden hat. Die zweite Geschichte handelt von Rona, die an einem Punkt in ihrem Leben steht, wo sie einfach nicht mehr weiter weiß und auch ihr verhilft dieser Cheese Cake zu einem besseren Leben und ebenfalls zu ihrer großen Liebe. Der Schnittpunkt dieser beiden Geschichte ist dann das Treffen zwischen den beiden, denn Tante Marie ist die Urgroßmutter von Rona und vererbt ihr das Rezept für diesen besonderen Kuchen.

Ich kam mit diesem ständigen Wechsel zwischen den beiden Geschichten einfach nicht klar. Kaum habe ich mich an die eine Geschichte gewöhnt, wurde ich auch schon wieder heraus gerissen. Kaum wurde es bei der zweiten Geschichte spannend, wurde ich wieder in die andere zurück geworfen... Das hatte ich auch schon mal bei einem anderen Buch gehabt und fand es damals auch schon blöd. Diese Erzählart gefällt mir persönlich einfach nicht, weil ich es dadurch einfach nicht schaffe mich auf die Personen zu konzentrieren.

Doch abgesehen davon, konnte mich die Geschichte absolut nicht begeistern. Sie war einfach zu langweilig und hat sich zu sehr hingezogen. Und so schleppte ich mich von Seite zu Seite. Hinzu kommt noch, dass ich im Moment nicht viel Zeit fürs Lesen hatte und sogar ein wenig froh drüber war, denn ich wollte dieses Buch einfach nicht mehr weiter lesen. Da ich aber auf biegen und brechen kein Buch abbreche, habe ich mich bis zum Ende durchs Buch gequält.

Am Ende muss ich zugeben, dass das Buch insgesamt gar nicht sooo schlecht ist. Wenn man die Geschichte als ganzes betrachtet ist sie wirklich nett und hat eine schöne Intention. Allerdings wäre sie um einiges besser gewesen, wenn sie nicht so viele unnötigen Beschreibungen und Ausschmückungen hätte. Dann wäre es auch schneller zur Sache gekommen und somit auch viel spannender gewesen. Und das hat meine Leselust komplett eingedämmt.

Ich weiß nicht ob ich dieses Buch besser gefunden hätte, wenn ich es tatsächlich, wie eigentlich geplant, im Sommer gelesen hätte. Denn man ist ja schon positiver gestimmt, wenn draußen schönes Wetter ist. Aber im Grunde glaube ich, dass auch das nichts an meiner Meinung geändert hätte. Das Buch ist einfach zu langatmig und damit einfach zu langweilig. Da kann die Jahreszeit auch nichts dran ändern ;) Schade eigentlich.




Mein Fazit:
Kann ich leider absolut nicht weiter empfehlen. Da gibt es eindeutig bessere Sommerromane.

Meine Bewertung:
2/6

Vielen lieben Dank an das Random House für dieses Rezensionsexemplar ♥♥ 

Liebe Grüße
Alina

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