Freitag, 1. Juli 2016

[Rezension] Sommer in St.Ives

 
Sommer in St.Ives
von Anne Sanders
- Rezensionsexemplar - 
Seiten: 416
erschienen am: 24.05.2016

Meine Bewertung: *****

Beschreibung:
Alte Liebe. Neues Glück. Und ein verrückter Sommer in Cornwall ...Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn Elvira möchte ihre Lieben noch einmal um sich haben, und zwar in dem charmanten Fischerdorf St. Ives, wo sie den glücklichsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Niemand ahnt, dass Elvira hier einst ihre große Liebe gefunden hatte — und dass die ganze Familie kurz davor steht, in Elviras geheimnisvolle Vergangenheit einzutauchen und den überraschendsten Sommer ihres Lebens zu verbringen …

Meine Meinung:
Mein erstes Sommerbuch für dieses Jahr. Und ja was soll ich sagen, ich will meeeeeehr!!!
Es ist echt schon sehr lange her, dass ich einen Roman gelesen habe und nach diesem Buch habe ich beschlossen dies in Zukunft zu ändern. Eigentlich mag ich keine Romane, weil sie "einfach gestrikt" sind und man teilweise innerhalb von wenigen Seiten sich schon denken kann was passiert. Aber ich muss zugeben, dass dieses "einfache" mich diesmal einfach nur total entspannt hat.

Natürlich ist mir zu erst dieses wunderschöne Cover aufgefallen, so tolle Farben und eine echt schöne Darstellung ♥ Und meiner Meinung nach total gelöst vom Inhalt. Also man kann vom Cover her nicht unbedingt erahnen um was es gehen könnte, außer das es vielleicht am Wasser, See oder Hafen spielt und sogar vielleicht was mit einem Boot zu tun hat. Ich war also gespannt.

Schon nach den ersten Seiten war ich mitten in der Geschichte und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Protagonistin Lola war mir gleich total sympathisch und auch alle anderen habe ich im Laufe des Buches lieben gelernt. Sie haben mich zum schmunzeln, oft zum lachen und vorallem zum nachdenken gebracht. Auch wenn ich mir, wie schon erwartet, auch bei dieser Geschichte bereits nach den ersten Kapitel die Entwicklung denken konnte, wurde ich doch das ein oder andere mal überrascht. Aber an sich ist es eine typische "Mann und Frau lieben sich, können aber nicht zusammen sein, kommen aber dann nach Jaaahren doch noch zusammen" Geschichte. Und neben bei läuft dann noch "Der Sommer bringt alle Charaktere dazu sich zu ändern und am Ende haben sich wieder alle lieb". Ich glaube das nennt man dann einen Happy End. Das am Ende bloß alle glücklich und zufrieden sind. Also genau das meine ich, was mich an Romanen teilweise stört, es ist dieser typische Ablauf und es ist von vornherein klar, wie es enden wird. Aber damit muss ich mich wohl einfach abfinden und bin deshalb auch froh, dass hier doch die ein oder andere Sache unerwartetet gewesen ist.

Romane haben oft die Wirkung auf mich, dass ich (übertrieben gesagt) mein gesamtes Leben in Frage stelle. Oft ist es ja so, dass die Ausgangspostion mehr als "bescheiden" ist. Dem/der Protagonist/in geht es aus den verschiedensten Gründen total schlecht. Job weg, Partner weg, kein Geld mehr und am Besten alles gleichzeitig. Und egal wie aussichtslos die Situation am Anfang erscheint, am Ende ist alles wieder super duppa toll und noch besser als vorher. Alle sind wieder happy. Nur ich nicht, denn ich stehe nach wie vor mit meinen kleinen und vorallem noch ungelösten "Problemchen" dar xD Schon ganz schön unfair und vorallem total unrealistisch, denn im richtigen Leben ist es nie so!!! Man kann nicht einfach mal eben alles hinschmeißen, das tun wozu man schon immer Lust hatte, unterwegs einen Prinzen kennenlernen und glücklich bis ans Ende der Welt reiten. Ich denke das nennt man dann Realität und diese ist eindeutig der Gegenpart zum Roman.... haha. Naja also was ich eigentlich damit sagen wollte, solche Bücher bringen mich oft dazu viel über mich selbst und meine Umgebung nachzudenken. Was einerseits gut ist, denn dann nehme ich bestimmte Dinge wieder besser wahr und andererseits deprimiert mich das auch manchmal.
Ich glaube genau deshalb lese ich auch so gerne Fantasy-Bücher, diese sind so realitätsfern, da brauch man gar erst mit "neidisch werden" anfangen ;) haha

 

Diesmal musste ich allerdings feststellen, dass mich das Buch ein wenig von meinem Alltag ablenken konnte und ich sogar ein winzig kleines bisschen bessere Laune hatte ;) Es war echt erholsam in St. Ives zu sein und ich kam so richtig in Urlaubsstimmung. Draufhin habe ich sogar für den August ein Wochendausflug für meinen Partner und mich gebucht um auch ein wenig abschalten zu können. Ich finde es echt super wenn Autoren es schaffen, die Leser zum nachdenken zu bringen.

Also für alle die auch gerne Sommerromane lesen, es ist eine wunderschöne herzerwärmende Geschichte. Ich bin froh das ich sie gelesen bzw regelrecht verschlungen habe.

Mein Fazit:
Tolle Sommergeschichte!

Meine Bewertung: 
5/6 Punkten


Vielen lieben Dank an den blanvalet Verlag sowie an das Random House für dieses Rezensionsexemplar


Liebe Grüße
Alina

1 Kommentar:

  1. Hallo Alina, :)
    das klingt echt toll. :) Ja, Romane können schon manchmal frustrieren, wenn man merkt, dass die Protagonisten ihre Probleme gelöst kriegen und die eigenen immer noch da sind. :D Aber ich lese sie zwischendurch recht gerne. :) Und gerade in den Sommer passen solche Geschichten sehr gut. :)
    Ich merke mir das Buch mal als Sommerlektüre. :) Schöne Rezi. :)

    Liebe Grüße,
    Marina

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