Montag, 18. Juli 2016

[Rezension] Fünf am Meer

 
Fünf am Meer
von Emma Sternberg
- Rezensionsexemplar - 
erschienen am: 09.05.2016
Seiten: 464

Meine Bewertung: **

Beschreibung:
Es zieht Linn den Boden unter den Füßen weg, als sie ihren Verlobten in flagranti erwischt. Aber dann erfährt sie, dass sie geerbt hat – und findet sich in einem Haus in den Hamptons wieder, direkt am Meer. Die Bewohner, fünf lebenslustige Senioren, wachsen Linn bald ans Herz, genauso wie die gemeinsamen Granatapfel-Manhattans und die Storys über ihre glamouröse Tante Dorothy. Doch dann taucht dieser attraktive Journalist auf, der noch ein bisschen mehr zu wissen scheint ...
 
Meine Meinung:
Aufgrund des tollen Covers ist mir dieses Buch sofort aufgefallen. Ich liebe diese Farben. Es schaut nach einem super tollen Sommerbuch aus und macht sofort Lust auf Lesen am Strand. Und umso glücklicher war ich, als ich es als Rezensionsexemplar in den Händen hielt.

Da ich in diesem Sommer meine Leidenschaft für Romane wieder entdeckt habe, besonders für Sommerromane, habe ich mich total auf dieses Buch gefreut. Und die ersten beiden Kapitel haben mich total begeistert, es war zwar die übliche "Weltuntergangsszene": Mann weg, Job weg und nun alles doof, aber das ist ja typisch bei solchen Büchern. Naja aufjedenfall habe ich dann total begeistert weiter gelesen und fand es auch super interessant wie Linn dann in die USA gereist ist um sich ihr Erbe anzuschauen. Bis dahin alles super und interessant. Als mir allerdings zum ersten Mal bewusst wurde, wer oder was mit dem Buchtitel gemeint war, versetze es mir den ersten Dämpfer. Denn es handelt sich dabei nämlich um fünf Rentner, die in dem Haus wohnen, das Linn vererbt worden ist. Na klasse... Ich hatte eher eine fünfköpfige Mädelstruppe im Kopf, die tolle Ferien am Meer verbringen und dabei weltbewegendes erleben.

Und ab dann sank mein Interesse irgendwie von Kapitel zu Kapitel. Hinzu kam noch, dass mir Linn durch ihre naive und manchmal auch ganz schön dumme Art langsam aber sicher ein wenig auf den Keks ging. Es waren so viele Situationen, in denen ich ihre Denkweise komplett nicht nachvollziehen konnte. Obwohl es eigentlich glarklar war, wie sie in diesen Situationen handeln sollte, hat sie noch überlegt und komplett das Gegenteil gemacht... Man was habe ich mich aufgeregt. Und naja dadurch hat sich die Anfangssysmpathie Stück für Stück in Luft aufgelöst. Mir fällt es allerdings dann immer schwer ein Buch gut zu finden und weiter zu lesen, wenn ich die Protagonistin unsympathisch finde.

Aber Gott sei Dank kamen dann, was die Handlung angeht, doch noch einige interessante Aspekte hinzu, die mein Interesse an dem Buch ein wenig aufrecht erhalten konnten. Denn es geht nicht nur um die fünf Rentner im Haus am Meer, sondern noch um die Vergangenheit der verstorbenen Tante, von der Linn dieses Haus geerbt hat. Es kommt so einiges aus der Vergangenheit ans Tageslicht und es hat richtig Spaß gemacht diese Person näher kennen zulernen, denn sie hatte es ganz schön faustig hinter den Ohren ;)

Ja das Ende vom Lied ist natürlich wieder ein Happy End. Aber es fühlt sich irgendwie unverdient an, denn nur durch einen Zufall ist doch noch alles gut gegangen. Was ich auch sehr schade fand, ist dass ich beim Lesen nicht diese Urlaubsstimmung bekommen habe, wie es sonst bei guten Sommerromanen ist. Dieses Buch konnte bei mir überhaupt gar kein positives Gefühl hervorrufen.

Mein Fazit:
Leider konnte mich dieses Buch absolut nicht überzeugen. Es hat für mich absolut nichts mit einem Sommerroman zu tun.

Meine Bewertung:
2/6 Punkten

Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag sowie an das Random House für dieses Rezensionsexemplar


Liebe Grüße
Alina

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