Donnerstag, 21. Juli 2016

[Rezension] Die Buchspringer

Die Buchspringer
von Mechthild Gläser
erschienen am: 16.02.2015
Seiten: 384

Meine Bewertung: ***

Beschreibung:
Während des Sommerurlaubs auf einer vergessenen Shetlandinsel erfährt Amy, dass sie als Mitglied der Familie Lennox of Stormsay über die Fähigkeit verfügt, in Bücher zu reisen und dort Einfluss auf die Geschichten zu nehmen. Schnell findet Amy Freunde in der Buchwelt: Schir Khan, der Tiger aus dem Dschungelbuch, hat stets wertvolle Ratschläge für sie, während Goethes Werther zwar seinen Liebeskummer in tintenhaltigen Cocktails ertränkt, Amy aber auch ein treuer Freund ist, seit sie ihn vor den Annäherungsversuchen der Hexen aus Macbeth gerettet hat. Lediglich die Idee, Oliver Twist Kaugummi zu schenken, war nicht die beste … Doch bald merkt Amy, dass die Buchwelt nicht so friedlich ist, wie sie zunächst scheint. Erst verschwindet Geld aus den Schatzkammern von Ali Baba, dann verletzt sich Elizabeth Bennet auf dem Weg zum Ball mit Mr Darcy, sodass eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur im Keim erstickt wird. Für Amy ist klar: Sie muss den Störenfried stellen! Doch erst, als sich die Zwischenfälle auch auf die Realität auswirken und schließlich sogar ein Todesopfer fordern, wird Amy klar, wie ernst die Bedrohung ist. Worauf hat es der geheimnisvolle Attentäter wirklich abgesehen?

Meine Meinung:
Als ich dieses Buch zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich es so schnell wie möglich lesen muss. Das Cover gefällt mir so unglaublich gut und auch vom Buchtitel habe mir so einiges versprochen. Leider hat es ein wenig gedauert bis ich es tatsächlich endlich lesen konnte, aber umso glücklicher war ich, als ich am Wochenende damit beginnen konnte.

Aber schon bei den ersten 10 Seiten kam ich plötzlich nicht mehr mit, es ging mir alles irgendwie zu schnell und zu stürmisch und so habe ich dann nochmal von vorne angefangen. Ich dachte mir einfach, dass ich wahrscheinlich nicht konzentriert genug gewesen bin. Doch auch später hat mich die Kapitelaufteilung irgendwie verwirrt und gestört. Erstens waren sie meiner Meinung zu lang und in einem Kapitel gab es teilweise so große Situationswechsel, dass man eigentlich an genau dieser Stelle ein neues Kapitel beginnen hätte sollen.  War ein wenig unangenehm beim Lesen.

Vom Inhalt her, erfüllt dieses Buch alle meine Kriterien, die ich mir für ein gutes Buch wünsche. Erstens finde ich den Handlungsort, eine schottische Insel, sehr cool. Gegenstand der Geschichte ist, dass nur vereinzelte Menschen in Bücher springen können um dort für Recht und Ordnung zu sorgen. Finde ich sehr gut! Ich liebe Bücher die von Büchern handeln ♥♥ Alles ist natürlich streng geheim. Alle Charaktere sind mir auf ihre Art sehr sympathisch. Die Handlung war sehr interessant und bis zur letzten Seite sehr spannend. Klingt doch eigentlich aller perfekt oder? Und trotzdem erhält dieses Buch keine volle Punktzahl von mir. Wieso? Ja das ist eine gute Frage. Ich weiß nicht wie das passieren konnte, aber die Geschichte hat mich einfach nicht berüht. Ich habe beim Lesen nichts gefühlt. Ich habe mich über nichts aufgeregt, ich habe mich über nichts gefreut. Ich habe kein bisschen mitgefiebert. Als wäre da eine Wand zwischen mir und dem Buch, die alle Regungen abfängt. Ja hört sich sicher jetzt total komisch für euch an xD Aber ich weiß nicht wie ich sonst anders beschreiben kann. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich so einen holprigen Start hatte und einfach nicht mehr ins Buch gefunden habe, keine Ahnung...

Trotz das ich so bei diesem Buch empfinde, kann ich es trotzdem empfehlen und hoffen das es bei euch anders ist. Denn wie gesagt, es ist eine tolle und spannende Welt in die man sich da stürzen kann. Besonders coll fand ich, dass man die Bücher, in denen Amy und Will unterwegs waren, kennt. Es war z.B. "Das Dschungelbuch", "Alice im Wunderland", "Sherlock Holmes" sowie "Stolz und Vorurteil" dabei.


Mein Fazit:
Eigentlich eine sehr tolle Geschichte, die mich aber leider nicht berührt hat.

Meine Bewertung:
3/6 Punkten

Liebe Grüße
Alina

1 Kommentar:

  1. Hallo Alina, :)
    schade, dass dich das Buch nicht berühren konnte. Ich fand es, wie schon beim Gemeinsam Lesen-Beitrag erwähnt, echt gut. :) Und was du hier ansprichst, fand ich nämlich u.a. auch so gut daran: Dass man die Geschichten kennt. Dann kann man sich viel leichter reinfinden. Aber wenn dir die Emotionen fehlten, ist das natürlich schade, und die gute Idee rettet das dann auch nicht.

    Liebe Grüße
    Marina

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