Donnerstag, 12. November 2015

[Rezension] Coco und das Geheimnis des Glücks

 
Coco & das Geheimnis des Glücks
von Niamh Greene
- Rezensionsexemplar -
Seiten: 352
erschienen am: 22.06.2015


Meine Bewertung: **

Beschreibung:
Seit sie denken kann, hat Coco Swan sich für ihren Vornamen geschämt. Bei einem solchen Namen, davon ist die Zweiunddreißigjährige überzeugt, erwartet man Schönheit und Glamour. Eben eine Frau wie Coco Chanel – und keine durchschnittlich aussehende Antiquitätenhändlerin aus einer durchschnittlichen Kleinstadt. Als allerdings in einem ersteigerten Schränkchen eine alte Chanel-Handtasche auftaucht, wird Cocos Leben völlig auf den Kopf gestellt. Denn ein vergilbter Brief im Seitenfach der Tasche entpuppt sich für Coco mit einem Mal als Schlüssel zum Glück.

Meine Meinung:
Angezogen wurde ich durch dieses wunderschöne Cover. Da ich im Moment sehr auf den Vintagestil stehe, hatte ich sofort Lust in diesen kleinen Schmökerladen einzutreten und heraus zufinden, was er für mich bereithält. So startete ich also mit dem Lesen, merkte aber bald, dass ich etwas anderes von diesem Buch erwartet habe...Und so hatte zu Anfang ein wenig Schwierigkeiten überhaupt in das Buch rein zukommen, denn es konnte einfach nicht mein Interesse wecken. Ich wurde wirklich nur sehr langsam damit warm.

Coco findet durch Zufall in einer ersteigerten Rumpelkiste eine Original Chanel Handtasche und begibt sich auf die Suche nach dem Besitzer. Dabei findet sie nicht nur die Besitzerin und ihre Geschichte dahinter, sondern noch viel mehr...

Die erste Frage die ich mir selbst wirklich gestellt habe ist, ob man wirklich so viel Wirbel um eine Handtasche machen muss? Ich meine mir ist schon bewusst, dass es eine Original Handtasche von Chanel ist, aber nüchtern betrachtet ist es nur eine Handtasche. Und muss man dann auch noch unbedingt los ziehen und sich auf die Suche nachdem Besitzer machen?! Kann man sich nicht einfach tierisch über diese Tasche freuen und sie behalten oder teuer verkaufen?
Aber so läuft das in einem Buch ja nicht...natürlich muss Coco wieder mehr in diesen Zufall interpretieren, eine Parallele zu ihrem Namen und ihrer verstorbenen Mutter ziehen und es sich zur Aufgabe machen heraus zufinden wieso diese teure Tasche in einer Rumpelkiste gelandet ist. Vielleicht kam ich deshalb nicht so gut in das Buch rein, weil ich das irgendwie nicht richtig nach vollziehen konnte.

Coco ist also von Stadt zu Stadt gefahren und hat versucht die Besitzerin ausfindig zu machen um ihr diese Tasche zurück zugeben. Dabei lernt sie viele neue tolle Menschen kennen und verliebt sich sogar.

Im Großen und Ganzen ist es wirklich eine süße Geschichte und ich mag das Ende sehr gerne. Aber was mich inhaltlich sehr gestört hat ist, dass im Laufe der Geschichte keine richtige Verbindung mehr zwischen Coco und ihrer verstorbenen Mutter hergestellt wurde. Dabei war am Anfang doch die Rede von einem verlorenen Brief und ich hätte mir sehr wirklich gewünscht, dass Coco noch über Zufall irgendwie an diesen Brief gerät. Mich hätte auch interessiert wie die Familie generell von dem Tod der Mutter erfahren hat und wie sich dann alles entwickelt hat.
Auch der Schreibstil konnte mich einfach nicht überzeugen, ich hatte kaum Momente in denen ich einen Drang hatte weiter zulesen. Das fand ich doch sehr schade.

Mein Fazit:
Eine süße Geschichte, die ich aber nicht wirklich weiter empfehlen kann, da sie einfach keinen bleiben Eindruck bei mir hinterlassen hat.

Meine Bewertung:
2/5 Punkte

Vielen vielen Dank an das Random House für das Rezensionsexemplar!

Liebe Grüße
Alina

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