Donnerstag, 28. Mai 2015

[Rezension] Ich vermisse dich

Ich vermisse dichIch vermisse dich
von Harlan Coben
- Rezensionsexemplar -
Seiten: 512
erschienen am: 23.03.2015

Meine Bewertung: **

Beschreibung:
Kat Donovan, Detective bei der New Yorker Kriminalpolizei, ist überzeugter Single, seit sich einst ihre große Liebe einfach aus dem Staub machte. Jetzt, 18 Jahre später, starrt sie fassungslos in die Augen desselben Mannes – auf dem Profilbild einer Dating-Website. Noch während sie überlegt, ob sie ihn kontaktieren soll, wird der Mann auf dem Foto zum Verdächtigen in einem Mordfall – und Kats Ermittlungen führen tief in ihre eigene schmerzhafte Vergangenheit. Währenddessen belauert ein Mörder aus der Ferne jeden einzelnen von Kats Schritten. Denn ihre Nachforschungen drohen einen sorgfältig ausgeklügelten Plan zu stören. Einen Plan, der mit den Sehnsüchten und Hoffnungen einsamer Herzen spielt, bei dem es um viel Geld geht – und der schon so viele Menschenleben gekostet hat, dass es auf eins mehr nicht ankommt … 


Meine Meinung:
Das Cover finde ich wirklich sehr gut gelungen. Es erzeugt eine düstere, schaurige und geheimnisvolle Atmosphäre und deshalb wurde auch mein Interesse geweckt. Dies ist bereits mein zweites Buch von Harlan Coben und nachdem ich von "Ich finde dich" nicht unbedingt begeistert war, wollte ich trotzdem nochmal ein Buch von diesem Autor ausprobieren.

Kat, ein jahrelanger Single, wird von ihrer Freundin auf einer Dating Seite angemeldet. Eines Abends entdeckt sie auf dieser Seite plötzlich das Foto von Jeff, ihrem Exfreund. Jeff hatte damals um ihre Hand angehalten und ist dann aber einfach verschwunden. Unglücklicherweise ist auch noch kurz vorher ihr Vater ermodet worden... 18 Jahre später hat Kat beide Erlebnisse noch nicht richtig überwunden, denn sie hat weder eine Ahnung wieso und von wem ihr Vater ermordet worden ist, noch wieso Jeff sie eines Nachts einfach verlassen hat. Gibt es da eventuell eine Gemeinsamkeit oder steckt was ganz anderes dahinter...?
Auch ihre aktuelle Ermittlung wirft mehr Fragen auf als alles andere und sie gerät plötzlich in einen gefährlichen Strudel in dem die Vergangenheit droht sie zu überrollen....

Ich habe mich wirklich gefreut, dieses Buch lesen zu dürfen, hatte aber gleichzeitig auch ein klein wenig Angst, dass die Geschichte ähnlich wie bei "Ich finde dich" sehr handlungsarm und langweilig verläuft.
Und leider war es auf den ersten 200 Seiten auch so, man hätte den Inhalt locker auf die Hälfte reduzieren können. Es ist einfach zu wenig passiert und ich habe schon angefangen mich ein wenig zu langweilen. Dann nahm die Geschichte aber gott sei Dank an Fahrt an.
Es wurde richtig spannend und eine unerwartete Wendung folgte der nächsten, so dass ich die restlichen 300 Seiten recht schnell durch hatte. Aber auch wenn die ein oder andere Sache sich anders entwickelt hatte als gedacht, habe ich die eigentliche Auflösung am Ende irgendwie schon voraus geahnt, denn es war einfach zu offentlich. Und das fand ich natürlich wirklich sehr schade.

Und obwohl erst ein paar Tage vergangen sind, seit dem ich dieses Buch beendet habe, fällt es mir jetzt schon schwer eine Rezension zu verfassen, weil ich einfach auf keine bleibenden Eindrücke mehr zurück greifen kann. Es hat bei mir einfach keine Spur hinterlassen. Wenn wenigstens am Ende noch ein unerwarteter "Knaller" gekommen wäre, sehe es vielleicht anders aus. Aber so ist die Geschichte einfach nur am mir vorbei geplätschert.
Ich denke das auch mein letztes Buch von diesem Autor. Unter einem Thriller stelle ich mir eindeutig was ganz anderes vor.

Mein Fazit:
Leider hat dieses Buch bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen können.

Meine Bewertung:
2/5 Punkten

Vielen lieben Dank an das Random House für das Rezensionsexemplar

Liebe Grüße
Alina

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