Mittwoch, 8. April 2015

[Rezension] Stadt in Angst

Stadt in Angst Stadt in Angst
von John Matthews
- Rezensionsexemplar - 
Seiten: 512
erschienen am 15.09.2014

Meine Bewertung: ***

Klappentext:
Keiner tötet wie er. Oder doch? New York 1891. Eine Prostituierte wird brutal ermordet. Ihre Leiche weist dieselben Verletzungen auf wie die Opfer einer berüchtigten Mordserie in England. Hat der Mörder den Atlantik überquert, um seine Spur zu verwischen? Oder handelt es sich um einen Nachahmungstäter? In der amerikanischen Metropole, die ohnehin mit Bandenkriminalität, Korruption und Verbrechen zu kämpfen hat, geht die Angst um. Der aristokratische englische Kriminalanalytiker Finley Jameson soll den Fall für Scotland Yard vor Ort aufklären. Und er ist zunächst wenig begeistert, als ihm der toughe New Yorker Cop Joseph Argenti zur Seite gestellt wird. Doch trotz aller Bemühungen des ungleichen Ermittlerduos wütet der Mörder weiter – und treibt zudem ein perverses Spiel mit der Polizei ...   

Meine Meinung:
Aufgefallen ist mir dieses Buch durch das tolle Cover und die vielen positiven Rezensionen. Doch als ich dann gesehen habe, dass dieses Buch vom Jack the Ripper handelt, war mein Interesse sofort entfacht. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen.
Ich kenne mich mit der Originalgeschichte leider nicht wirklich aus und kann somit auch nicht beurteilen, ob der Autor diese Geschichte auf Tatsachen aufgebaut hat oder komplett alles frei erfunden hat, was ich aber nicht glaube.
Da ich Krimis eher seltener lese, aber trotzdem gerne mag, musste ich mich erst einmal rein lesen.
Ich finde es gibt in so einem Krimi sehr viele Personen und Handlungsstränge und diese werden dann auch noch genauestens beschrieben. Teilweise sind es mir dann viel zu viele Informationen auf einmal. Jede einzelne Kleinigkeit kann wichtig sein und man muss genau aufpassen um auch wirklich mitzukommen.
So hatte ich zu Beginn ein wenig Schwierigkeiten damit, mir gleich alle Personen zumerken. Aber sobald man ein wenig tiefer in die Geschichte eingetaucht war, ging es besser.

Als eines Nachts eine Prostituierte in New York brutal ermordet aufgefunden wird, vermutet die Polizei, dass der Ripper dahinter steckt. Der Kriminalanalytiker Jameson wird auf diesen Fall angesetzt, da er sich bereits in London mit den Ripper-Mordfällen beschäftigt hatte.
Der Cop Argenti soll ihn bei den Ermittlungen unterstützen. Obwohl die beiden sich am Anfang eher unsympathisch waren, sind sie zusammen mit Lawrence, dem Assistenten von Jameson, ein tolles Team. Durch ihre gute Zusammenarbeit kamen immer wieder neue Erkenntnisse dazu und so rückten sie immer näher an den Mörder ran. Ich mochte die drei wirklich sehr gerne. Jeder war auf seine Art ein wenig "verrückt" und hatte ein kleines Geheimnis.

Was mir an der Geschichte sehr gut gefallen hat ist, dass es zwischendurch immer wieder Passagen gab, die aus der Sicht des Rippers waren. So hat man auch mal die andere Seite kennen lernen können und war bei den Morden live dabei. Man hat sich überlegt was der Mörder für ein Mensch sein muss um diese Taten zu begehen. Und man wollte natürlich wissen, warum macht er das?!
Und hier komme ich zu der zweiten positiven Sache. Der Ripper hat diese Mädchen nicht einfach nur aus Lust und Laune abschlachtet. Denn das Ermittlungsteam bemerkt, dass er an den Tatorten und Leichen bestimmte Zeichen hinterlässt. Als sie es schaffen, diese Buchstaben in eine sinnvolle Reihenfolge zubringen, finden sie raus, dass der Ripper tatsächlich eine Botschaft hat. Es hat wirklich Spaß gemacht, bei den Fortschritten mitzufiebern. Am Ende kommen sie sogar so weit, dass sie die Chance haben, dem Ripper persönlich zu begegnen und eventuell auch zuschnappen.

Aber trotz das ich die Geschichte wirklich sehr interessant und spannend fand, hat sie mich irgendwie überhaupt nicht berührt. Ich habe das Buch zu ende gelesen und danach direkt zum nächsten Buch gegriffen. Ich habe zwar wahrgenommen was ich gelesen habe, aber es hat überhaupt keine Spur bei mir hinterlassen oder zum mich zum nachdenken gebracht, obwohl das Geschehen nicht ohne ist.
Und auch vom Ende habe ich mehr erwartet. Es war mir viel zu kurz und viel zu einfach strukturiert, so dass es zum Rest nicht passt.
Sollte es aber eine Fortsetzug geben, was ist stark vermute, werde ich sie trotzdem gerne lesen. Ich hoffe der Autor schafft es dann, mehr aus dieser eigentlich tollen Geschichte zu machen.


http://i.telegraph.co.uk/multimedia/archive/02750/ripper_2750609b.jpg 

Mein Fazit:
Eine sehr interessante Geschichte, die es aber leider nicht geschafft hat, mich zu berühren.

Meine Bewertung:
3/5

Vielen Dank an Random House für das Rezensionsexemplar.

Liebe Grüße
Alina

1 Kommentar:

  1. Hallo Alina,

    jetzt hast du mich ganz schön neugierig gemacht. Ich habe das Buch am SuB und will es recht bald lesen.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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