Donnerstag, 5. März 2015

[Rezension] Erebos

ErebosErebos
von Ursula Poznanski
Seiten: 488
erschienen am: 06.06.2011

Bewertung: ***

Klappentext:
In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht - Erebos. Wer es startet, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Regeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann Erebos auch nicht mehr starten. Erebos lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben, die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden. Auch Nick ist süchtig nach Erebos - bis es ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen ... 

Meine Meinung:
"Erebos" ist das erste Buch das ich von Ursula Poznanski gelesen habe. Ich habe vorher schon sehr viel Gutes über diese Autorin gehört und wollte es nun selbst mal testen.
Das Cover finde ich eher unspektakulär. Es ist halt rot mit einem Auge drauf und ist für mich absolut kein Kaufgrund. Da es aber gut sein soll und dieses Buch inzwischen schon etwas länger auf meinem SuB liegt, habe ich es nun ausgesucht.
"Erebos" ist ein Computerspiel, dass auf der Schule die Runde macht. Aber nicht jeder kann es einfach so spielen, sondern muss von einem anderen Spieler dafür ausgewählt werden und der auch wiederrum von einem anderen.  So hält auch Nick eines Tages diese ominöse CD in den Händen und darf das Spiel spielen, unter der Voraussetzung es geheim zuhalten. In dem Spiel schafft man sich eine Figur, mit der man bestimmte Aufgaben erledigen muss, diese beschränken sich allerdins nicht nur auf die virtuelle Welt. Ziel des Spiels ist es, die 5 besten Spieler zu finden, die dann den Feind Ortolon besiegen sollen und dafür dann eine riesengroße Belohnung erhalten.

Den Anfang der Geschichte fand ich wirklich sehr spannend und es ist auch mal nett ein Buch zu lesen, wo der Protagonist männlich ist, habe ich nämlich auch sehr selten ;) Ich war so gespannnt darauf endlich zu erfahren, was das für ein Spiel ist, von dem alle so begeistert sind. Und dann hat auch Nick endlich eine CD bekommen....Das Spiel erinnert mich übrigens sehr an World of Warcraft. Also ich habe es nie gespielt, aber zumindest stelle ich mir das so vor ;) Doch trotz meiner Neugier fand ich, dass eindeutig zu viele Seiten davon handelten, was in dieser virtuellen Welt passiert, so dass mein Interesse ein wenig schwand. Doch dann kamen plötzlich Aufgaben dazu, die Nick in der Realität erledigen musste und diese wurden immer krasser. Nick, der inzwischen total süchtig nach diesem Spiel war, hat natürlich auch alle Aufgaben erledigt, bis er seinen Lehrer vergiften sollte. Hier hat er Gott sein Dank einen Rückzieher gemacht. Da er diese Aufgabe aber nicht erledigt hat, war es das Aus für ihn.

Nachdem Nick nach seinem "Rausschmiss" endlich zur Bessinung gekommen ist, sieht er auch endlich ein, dass dieses Spiel gefährlich ist. Er schließt sich einer Gruppe an, die von vornherein gegen dieses Spiel gewesen ist. Gemeinsam finden sie heraus, was das eigentliche Ziel des Spiel ist und können so einen Mord verhindern..

Ich mag die Geschichte an sich eigentlich ganz gerne. Sie ist spannend geschrieben, so dass man immer weiter lesen möchte. Auch das Ende ist nicht zu kurz, total logisch mit einem kleinen Happy End. Es ist einfach nur krass mit anzusehen, wie weit diese Kinder sich in dieses Spiel rein gesteigert haben und was sie alles in Kauf genommen haben. Jemanden für ein Spiel umbringen?! Wie bekloppt...aber es passt zu unserer heutigen Zeit. Würde mich nicht wundern wenn man sowas mal in den Nachrichten hören würde.

Mein Farit:
Interessante Geschichte die sehr spannend erzählt wird, aber insgeheim hatte ich mir mehr von dieser Autorin erhofft.

Punkte:
3/5

Liebe Grüße
Alina

1 Kommentar:

  1. Hey Alina,

    schade das dich das Buch nicht überzeugen konnte. Es war damals mein erstes Buch der Autorin und ich war vollkommen begeistert. Ich fand es ziemlich erschreckend wie Menschen sich verhalten können, denke aber genau wie du, dass das nicht allzuweit hergeholt ist.

    Liebe Grüße
    Sandra

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