Sonntag, 19. Oktober 2014

[Rezension] Die Seiten der Welt

Die Seiten der Welt
von Kai Meyer
Seiten: 556
erschienen am: 22.09.2014
















Klappentext:
Bibliomantik ist eine stille Kunst. Doch diese Macht, die Magie der Bücher zu nutzen, erzeugt Schwingungen, die bis zum Horizont reichen. Wer Ausschau danach hält, der findet ihre Spuren überall.

Furia lebt auf einem abgeschiedenen Landsitz in England. In den Katakomben der Familienresidenz befindet sich eine Bibliothek, deren Gänge kein Ende nehmen. Sehnlichst erwartet sie ihr Seelenbuch - mit ihm will sie ihre bibliomantischen Kräfte erwecken.
Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der veschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg - gegen die Tyrannei der Adamatischen Akademie und das Ende aller Bücher.

Zitat:
"Furia spürte ein so intensives Glücksgefühl, dass sie gar nicht wusste, wohin mit ihrer Euphorie. Am liebsten hätte sie Cat umarmt und ihr Seelenbuch vor Freunde in die Luft geworfen.
- Wag es ja nicht! fauchte das Buch, als sie seinen Schnabel losließ.
Überrascht sah sie es an.
- Du liest meine Gedanken!
- Nein, ich kann nur spüren, was du fühlst. Dwshalb bin ich dein Seelenbuch und kein verdammtes Lexikon."
(Seite 288)


Meine Meinung:
Das Aussehen des Buches gefällt mir wirklich sehr. Es hat irgendwie was geheimnisvolles an sich. Und die Farben schwarz und gold passen auch wirklich gut zu einander. Besonders gut gefallen hat mir das Lesezeichen. Erst fand ich es "nur" nett und als mir bewusste wurde, dass das theoretisch die Eintrittskarte zu Libropolis ist, fand ich es perfekt.
Da schon lange bevor das Buch überhaupt erschienen ist so eine mega Hype drum gemacht wurde, hatte ich natürlich sehr große Erwartungen. Also habe ich mir das Buch sofort gekauft als es erschienen ist. Als ich das Buch angefangen habe zu lesen ist mir der angenehme Schreibstil sofort aufgefallen. Ich habe mich irgendwie wohlgefühlt, es war einfach angenehm Zeile um Zeile zu lesen. Beim ersten Leseanlauf bin ich bis ca. Seite 40 gekommen. Und ich muss leider sagen, dass mich das Buch noch nicht gepackt hat. Aber da ich die Divise habe, erst nach den ersten 100 Seiten zu urteilen, kämpfte ich mich also weiter. Kämpfen, weil ich einfach diesen inneren Drang nicht hatte, zu erfahren wie es weiter geht. Wieso auch immer...Als ich dann bei Seite 80 angekommen bin, wurde erzählt wie die Familie entstanden ist und was damals genau geschehen ist. Ich musste diese Seiten zwei mal lesen,  da mir alles viel zu schnell ging und ich der Geschichte nicht mehr folgen konnte. Ist natürlich nicht sehr positiv und das auch noch innerhalb der ersten 100 Seiten. Aber naja ich habe nicht aufgegeben und habe das Buch jetzt durch. Ich finde es ist angenehmn geschrieben und wurde zum Ende hin auch noch interessanter. Den es steckt wirklich eine sehr gut überlegte Geschichte hinter. Aber insgesamt bin ich nicht wirklich begeistert von. Libropolis ist an sich eine super geniale Idee aber mir nicht mehr neu, da in dem Buch "Die Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers, genau so eine Stadt schon existiert. Ich fand es auch sehr schade, dass die Situation,  als Furia von ihrem Seelenbuch gefunden wurde, etwas komisch dargestellt worden ist. Für mich ist das eigentlich eine sehr wichtige Stelle. Wie findet das Buch sie und was ist das für ein Buch. Da hätte ich mir ein wenig mehr Ernsthaftigkeit vorgestellt. Aber ja das ist halt meine Meinung zu.
Da ich das Buch jetzt durch habe, werde ich gleich mal bei euch stöbern, wie ihr es fandet. Ich hoffe ich bin nicht die einzige, die davon nicht so begeistert ist.

Fazit:
Nette Geschichte, die man ruhig lesen kann. Mich hat sie aber leider nicht aus den Latschen kippen lassen. Schade!

Liebe Grüße
Alina

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