Sonntag, 7. September 2014

[Rezension] Neun Tage und ein Jahr

Neun Tage und ein Jahr
von Taylor Reid Jenkins
Seiten: 364
erschienen am 28.07.2014












Klappentext:
Elsie weiß: Ben ist ihre große Liebe, und so sagt sie Ja, als er nur ein halbes Jahr nach der ersten Begegnung um ihre Hand anhält. Doch neun Tage nach der Hochzeit kommt Ben bei einem Unfall ums Leben. Erschüttert von ihrem Verlust steht Elsie im Krankenhaus Bens Mutter gegenüber - die bisher nichts von ihrer Schwiegertochter wusste. Was mit einem Zusammentreffen voller Ablehnung beginnt, wird die beiden ungleich Frauen für immer verändern.

Zitat:
"Hast du schon einmal von Supernovas gehört? Ben hat sich als Kind sehr fürs Weltall interessiert und besaß jede Menge Bücher darüber. Wenn er nicht einschlafen konnte, habe ich ihm daraus vorgelesen. In einem Buch mochte ich ganz besonders das Kapitel über Supernovas. Sie leuchten heller als alles andere am Himmel, dann verblassen sie ganz plötzlich. Eine Supernova ist ein kurzer, extrem starker Energieausbruch. Mir gefällt die Vorstellung, dass es bei dir und Ben so war. Dass euer Glück zwar kurz war, aber dass ihr in der wenigen Zeit, die ihr miteinander hattet, mehr Leidenschaft erfahren habt als manche Menschen in ihrem ganzen Leben"

Meine Meinung:
Ja also zum Cover brauche ich denke ich nicht viel sagen. Einfach nur toll! Und hier mal wieder der Auslöser für den Kauf. Natürlich habe ich mir vorher nicht durch gelesen um was es bei dem Buch geht (Mache ich nie). Und umso erschrockener war ich als ich die ersten Kapitel gelesen habe. Elsie und Ben verlieben sich unendlich in einander. So wie man es aus Filmen kennt und es sich selbst auch wünscht. Liebe auf den ersten Blick, man weiß das alles viel zu schnell geht, aber man weiß das es genau richtig ist. Nach kurzer Zeit zieht er bei ihr ein und nach 6 Monaten sind sie verheiratet. Neun Tage nach der Hochzeit ist er tot. Als er kurz in den Supermarkt fährt um für sie Cornflakes zu holen wird er von einem Lastwagen erfasst und stirbt sofort am Unfallort. (An dieser Stelle habe ich meinem Freund gesagt, dass er nie wieder für mich Reiswaffeln holen darf). Als ich das gelesen habe musste ich erstmal schlucken und habe auch im ersten Moment bereut, dass ich angefangen habe diese Buch zu lesen, ich wollte es schon zur Seite legen und mit einem anderen anfangen, habe mich aber gezwungen es zu beenden. Ich meine hallo?? Wie gemein ist das denn bitte?? Und die beiden waren nicht einfach nur verliebt..nein...es war die wahre Liebe!! "DIE" wahre Liebe!! Genauso stelle ich sie mir vor, natürlich bis zu dem Zeitpunkt an dem er den Löffel abgibt... Das Buch springt immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Man erfährt wie sie sich kennen lernen, wie er zu ihr zieht, was sie alles erleben und schließlich auch wie sie heiraten. Und die beiden hatten so eine schöne Zeit miteinander, da wird man glatt neidisch. Und im nächsten Kapitel wird man wieder in die schreckliche Realität zurück geworfen wo einem wieder bewusst wird, wie schlimm es für sie sein muss das alles zu erleben.
Vor allem hat Ben seiner Mutter nichts von der Hochzeit geschweige den überhaupt von ihr erzählt, so dass die Mutter Elsie am Anfang noch nicht einmal glaubt, dass sie seine Frau ist. Was ja auch verständlich ist.
Also eigentlich die totale Katastrophe für Elsie, den jetzt muss sie nicht nur mit der Trauer fertig werden, sondern auch eine wildfremden Person beweisen, dass sie Ben geheiratet hat.
Am Ende des Buches geht es ihr zwar den Umständen entsprechend gut, sie geht wieder arbeiten und hat sich inzwischen mit ihrer Schwiegermutter gut angefreundet, aber ich habe erwartet, nachdem man am Anfang mit so was schlimmes konforntiert worden ist, dass das Buch "ein bisschen Happy End" für mich übrig hat. Ich meine klar wird sie nicht so schnell einen neuen finden und eine Familie gründen aber ich hätte mir gewünscht, dass es positiver am Ende ist, dass man sich nicht mehr ganz so traurig fühlt. Ich bin froh das ich es fertig habe, trotz das es nur ein Buch ist, hat mich die ganze Geschichte schon ein wenig belastet, schließlich fiebert man ja mit.

Fazit: Wunderschönes Cover und eine "nette" Geschichte. Die mich aber eher traurig gemacht hat. Ich würde das Buch nicht unbedingt jemanden empfehlen. Hat einfach einen zu negativen Beigeschmack.

Liebe Grüße
Alina

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