Donnerstag, 4. September 2014

[Rezension] Das Mädchen das Geschichten fängt

Das Mädchen das Geschichten fängt
von Victoria Schwab
Seiten: 430
erschienen am 14.07.2014
















Klappentext:
Nach dem Tod ihres jüngeren Bruders Ben zieht die siebzehnjährige Mackenzie Bishop mit ihren Eltern in eine neue Stadt. Eine neue Wohnung, eine neue Umgebung und neue Freunde sollen Mac dabei helfen, den Verlust des geliebten Menschen zu verarbeiten. Dabei ahnen ihre Eltern nicht, dass Mac tagtäglich mit dem Tod in Berührung kommt - beziehungsweise mit den Toten: Mac ist eine Wächterin, die die entflohenen Lebensgeschichten der Verstorbenen einfängt und ins Archiv - eine Bibliothek, in der die Geschichten aufbewahrt werden - zurückbringt, wo sie ihre letzte Ruhe finden sollen. Doch kaum hat sich Mac in ihrem neuen Zuhause zurechtgefunden, da häufen sich die Fluchtversuche der Verstorbenen. Mac vermutet, dass irgendjemand die Lebensgeschichten manipuliert. Gemeinsam mit dem ebenso attraktiven wie mysteriösen Wächter Wes versucht sie, hinter das Geheimnis des Archis zu kommen.

Meine Meinung:
Also, dass das Cover super genial ist, da stimmt mir wohl jeder zu oder...ohne sofort zu erkennen was es darstellt, hat es sofort mein Interesse geweckt. Und die bunten Vögel sind supii =) hihi
Als ich dann noch den Titel gelesen habe, habe ich sofort beschlossen, dass ich dieses Buch so schnell wie möglich lesen muss.
Vom Inhalt her, habe ich mir was ganz anderes drunter vorgestellt, meine Ideen waren gut, aber was wirklich dabei raus gekommen ist, ist genial. Wie ihr vielleicht schon mal gelesen habt, bilde ich mir erst nach den ersten 100 Seiten eine Meinung. Hier habe ich schon nach der sechsten Seite gewusst, dass ich dieses Buch lieben werde, egal wie es noch weiter bzw zu ende geht. Und das liegt z.B. an dem Schreibstil. Ich kann ihn leider nicht in Worten fassen, aber er fesselt einen sofort. Der Anfang startet mit einer Erinnerung an Macs Opa. Man versteht zwar kein Wort, aber ahnt schon großartiges. Und so baut sich das Buch auf. Man erfährt Stück für Stück, was geschehen ist und was für ein Geheimnis sie hat und was es mit ihrem Opa auf sich hat. Die Geschichte selbst ist einfach einziartig!! Alle Erlebnisse eines Menschen, werden im Form des Körper, in Archiven gespeichert. Wie in einer Bibliothek. So geht nach dem Tod nichts verloren. Ab und zu aber, wenn irgendetwas Schlimmes diesem Körper belastet passiert es, wacht der Körper auch Chronik genannt, auf und wandert durch diee Narrows. Der Zwischenraumzwischen Archiv und Realität.
Und hier kommt Mac als Wächterin ins Spiel. Sie ist dafür zuständig die Chronik wieder zurück ins Archiv zu bringen. Diesen Job hat sie von ihrem Opa übernommen, nachdem er gestorben ist.
Mac ist als Protagonistin einfach nur sympathisch. Sie hat erst ihren Opa verloren, den sie so sehr liebt und dann auch noch ihren kleinen Bruder. Und dann muss sie auch noch ständig ihre Familie und Freunde anlügen, wenn sie in die Narrows muss, um Chroniken einzufangen. Alles nicht so einfach für sie. Doch dann lernt sie durch den Umzug Wes kennen, der erste Mensch, mit dem sie über die ganze Sache reden kann, denn er ist auch ein Wächter. Die beiden verstehen sich von Anhieb auf sehr gut. Er wird ihr Partner, da es in den Archiven immer wieder zu Störungen kommt und immer mehr Chroniken in den Narrows herum schwirren, so dass sie es nicht mehr alleine bewältigen kann. Langsam bemerkt sie, dass da was nicht stimmen kann und begibt sich auf den Grund. Ein spannendes und unerwartendes Ende erwartet einen.

Fazit: EINFACH NUR GENIAL!!

Liebe Grüße
Alina

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