Donnerstag, 10. Juli 2014

[Rezi] Der Ripper


- in meinem Bücherregal -


von Richard Laymon
Seiten: 527














"Ich liebe meine Arbeit, und ich werde zu neuen Taten schreiten. Sie werden bald wieder von mir und meinem lustigen kleinen Spielchen hören...
Meine Klinge ist schön scharf. Ich werde sofort ans Werk gehen, wenn sich mir die Möglichkeit bietet.
Alles Gute. Ihr sehr ergebener.
Jack the Ripper "
Aus einem Brief vom 25.09.1888, der Jack the Ripper zugeschrieben wird.

Kurz zum Inhalt:
London.1988. 
Auf den Londons Straßen werden wahrlos Huren abgeschlachtet und dann grässlich verstümmelt.
Es ist das Werk von Jack the Ripper.
Trevor wird eines Abends Zeuge, wie Jack the Ripper erneut zuschlägt und versucht die Hure zuretten. Sie kann zwar flüchten aber dafür gerät Trevor in einen Kampf mit Jack the Ripper. Er schafft es ihm die Nase ab zu schneiden, wird aber auch leicht verletzt. Bei der Verfolgungsjagd durch London springt Trevor in die Themse und kann sich auf ein Boot retten, wird hier aber von den Passagieren bewusstlos geschlagen.
Als er am nächsten Tag erwacht, glaubt er nicht was er sieht. Jack the Ripper ist ebenfalls an Bord und hat die beiden Passagiere unter seine Gewalt gebracht. Er hat vor mit dem Schiff nach Amerika zu schippern.
Nach über 30 Tagen und vielen Stürmen sehen sie tatsächlich Land. Sie haben es geschafft. 
Als Whittle (Jack the Ripper) von Bord will, tötet er die beiden Passagiere. Doch als Trevor an der Reihe ist, kann sich dieser gerade noch so ins Wasser retten.
Jack the Ripper ist in Amerika und hier gehen die schrecklichen Morde weiter.
Trevor macht sich "den Tod" von Jack the Ripper zur Aufgabe und verfolgt ihn bis zum letzten Tag seines Lebens. Doch bis er Jack the Ripper wirklich findet, trifft er auf seinem Weg viele Freunde aber auch Feinde.
Schafft er es Jack the Ripper zu töten und die vielen Morde endlich zu rächen?!

Meine Meinung:
Cover: Ja, ich finde das Cover ist nichts besonderes. Haut mich also nicht aus den Latschen. Aber das kenne ich schon von den anderen Büchern von Richard Laymon. Es wird meistens nicht viel dargestellt, aber das was man sieht, sagt sehr viel aus. Hier das Messer, womit Jack the Ripper tötet.
Inhalt: Die Idee etwas über Jack the Ripper zu schreiben, finde ich sehr interessant. Ich habe gehofft etwas über ihn und die Zeit damals in London zu erfahren und mich gleichzeitig ein bisschen zu gruseln. Aber leider war der Teil, der in London spielt, sehr kurz. Die Hauptperson ist Trevor und so kommt auch im dreiviertel des Buches, Jack the Ripper nicht vor. Es wird zwar immer von ihm gesprochen, aber er ist nicht anwesend. Man lernt ihn nicht wirklich kennen. Und ich fühlte mich auch irgendwann etwas verarscht, dass Trevor ständig so viel Glück mit seinem Leben hat. Er gerät im Laufe des Buches so oft in eine Situation, in der man hätte sterben müssen, aber er bleibt immer wieder am Leben. Ein klein wenig unrealistisch.
Mit der Sprache hatte ich wie immer keine Probleme, es liest sich einfach und man versteht auf Anhieb alles.

Fazit: Es gibt bessere Bücher von Richard Laymon.


Liebe Grüße
Alina 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen