Donnerstag, 19. Juni 2014

[Rezi] Jojo Moyes und ihre drei Bestseller


- in meinem Bücherregal - 

Inzwischen gibt es drei Bücher von Jojo Moyes. Und alle sind auf der Bestsellerliste gelandet.
Gelesen habe ich sie in der Reihenfolge wie sie erschienen sind.
Das erstes Buch "Ein ganzes halbes Jahr" habe ich auf Empfehlung gelesen. Meine Freundin meinte sie konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen wie es endet.
An sich eine gute Voraussetzung wie ich finde.
Lieder hatte sie nicht erwähnt, dass sie das Buch doof fand und deshalb wollte, dass es endlich endet.

Kurz zum Inhalt:
Louisa, 27 Jahre, arbeitet in einem Café, wohnt noch bei Ihren Eltern und hat seit 7 Jahren einen Freund, mit dem sie eigentlich nicht viel anfangen kann. Mit der plötzlichen Kündigung schein alles nur noch schlimmer zu werden.Dann beginnt sie "etwas ungewollt" die Stelle als Betreuerin/Unterhalterin für Will.
Will, ein reicher und schöner Geschäftsmann, durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt, hat seine Lebensfreude verloren und will in die Schweiz um unter ärztlicher Aufsicht zu sterben.
Über Umwege entwickelt sich eine ungewöhnliche Liebe zwischen den beiden, die Will am Ende aber nicht davon abhält sein Plan in die Tat umzusetzen.


Meine Meinung:
Cover: wunderschön.
Inhalt: tiefgründig und interessant.
Was mir persönlich nicht so gefallen hat, ist das Ende. Es lässt alles so sinnlos und irgendwie unerreichbar aussehen. Trotz soviel Mühe die sich Louise gibt, schafft sie es doch nicht. Ich mag eher Bücher mit einem Happy End ;)
Ich konnte nicht richtig in das Buch finden da es nur ein so kurzer Zeitraum ist,aber das lässt sich ja schon aufgrund des Buchtitels leider nicht ändern.
Aber man sollte es gelesen haben =)


Das zweite Buch "Eine Handvoll Worte" habe ich gelesen, weil mir das Cover eindeutig sehr gut gefällt und ich im Stillen auf eine Fortsetzung gehofft habe.

Kurz zum Inhalt:
In diesem Buch gibt es 2 Geschichten zwischen denen gewechselt wird und am Ende zusammengeführt werden.
2003: Ellie, Journalistin,zusammen mit einem verheirateten Mann, findet während einer Recherche im Archiv einen Brief. Der Absender bittet seine Geliebte ihren Mann zu verlassen.
Ellie fragt sich was mit diesen Menschen passiert ist und begibt sich auf die Suche.
1960: Jennifer,verheiratet mit einem wohlhabenden Mann, führt ein sorgenloses Leben, ihr Herz gehört aber einem anderen Mann. Obwohl Jennifer mehrmals versucht ihren Ehemann für den anderen zu verlassen, findet sie nicht zu ihrer wahren Liebe.
Nach über 50 Jahren, 2003, findet Ellie raus um welche Personen es sich bei dem Brief handelt und bringt die beiden Liebenden aus dem Jahre 1960 dann doch zusammen.

Meine Meinung:
Cover: Super!
Inhalt: Ebenfalls super. Am Anfang dachte ich: "Na super, eine Frau hat ihr Gedächtnis verloren und kann sich an ihrem Mann nicht erinnern, irgendwie kommt dir das bekannt vor", "Und dann wird auch noch ständig zwischen 2 Geschichten gewechselt.Na das kann ja nichts werden!"
Aber die Geschichte hat sich ganz anders entwickelt. Ich musste lachen, ich musste weinen, ich war wütend, ich konnte es kaum fassen! Alle Emotionen waren dabei!!


Und Gott sei Dank, am Ende doch noch ein Happy End ;)
Ich kann jedem dieses Buch nur empfehlen. Ihr müsst dieses Buch lesen!!!

Deshalb war ich auch so außer Häuschen als das dritte Buch "Weit weg und ganz nah" endlich zu mir nach Hause geliefert worden ist. Schon vorher habe ich meine Freunde und Bekannte ganz wuschig gemacht.


Kurz zum Inhalt:
Jess, Mutter von 2 Kinder, schafft es gerade so mit ihren beiden Jobs die Familie über Wasser zu halten. Der Mann einfach abgehauen, er hatte Depressionen und kam mit sich selbst nicht mehr klar.
Die Tochter, ein Mathegenie, bekommt ein Stipendium für eine Eliteuni auf die sie natürlich liebend gerne gehen würde. Doch trotz Stipendium müssen 5% und damit 5 Tausend Doller von Jess aufgebracht werden. Unmöglich!!
Ein bisschen Hoffnung entsteht, als der Lehrer auf ein Mathe-Wettbewerb hinweist bei dem der Gewinn genau die benötigten 5 Tausend Dollar sind.
Doch nach diesem kleinen Hoffnungsschimmer geht es weiter nur noch bergab.
Sie findet zwar Jemaden, der sie und ihre Kinder zu dem meilenweiten Wettbewerb fährt, und zwar ein Geschäftsmann bei dem sie putzt, aber Jess hat so ein schlechtes Gewissen, weil sie ihm vorher 800 Dollar "gestohlen" hat, dass sie das Angebot eigentlich ablehnen wollte, aber sie hat keine Wahl.
Die Tochter verliert den Wettbewerb aber, Jess erfährt das ihr Mann bereits seit 2 Jahren eine neue und vor allem reich Freundin hat, verliebt sich neben bei in Geschäftsmann, erfährt das aktuell gegen ihn gefahndet wird und wird wieder von ihm verlassen, als er erfährt das Jess ihm Geld gestohlen hat.
Zu guter letzt wird noch der Hund angefahren, als die schrecklichen Nachbarskinder versuchen die kleine Tochter zu entführen und die nächste hohe Rechnung flattert ins Haus. Jess ist am Boden zerstört und sieht kein Ausweg mehr.


Meine Meinung:
Cover: Wie immer supi! Der Stil gefällt mir einfach total!
Inhalt: Also mein Buch ist es nicht, es ist mir einfach durchgehend zu deprimierend, man denkt jetzt wird alles besser, aber es wird nur noch schlimmer. Ich bin ja froh, dass das Ende wenigstens einigermaßen ok ist sonst wäre ich komplett am Boden zerstört. Ich muss nämlich zugeben, dass mich das Buch sogar in ein persönliches Tief gezogen hat und das muss ja nu wirklich nicht sein.
Wenn mir einer aber vorher schon gesagt hätte, dass das Buch nicht gut ist, würde ich es trotzdem lesen. Einfach aus Prinzip und ich werde auch alle weiteren Bücher von Jojo Moyes lesen.


Liebe Grüße
Alina

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