Dienstag, 24. Juni 2014

[Rezi] Evil - Jack Ketchum

- in meinem Bücherregal - 
"Der furchteinflössendste Autor Amerikas" - Stephen King


Nachdem ich das dritte Buch von Jojo Moyes gelesen habe und so schlecht drauf war, wollte ich einfach mal "etwas anderes" lesen.
Mir ist bei der Suche das Buch "Evil" von Jack Ketchum aufgefallen.
Ich hatte vorher noch nie was von diesem Autor gelesen oder gehört.
Die Rezensionen zu dem Buch "Evil" haben mich sehr neugierig gemacht.
Die Leute schrieben, dass sie das Buch teilweise zur Seite legen mussten oder eine Nacht drüber schlafen mussten bevor sie es weiter lesen konnten. Das Buch sei ein Alptraum, total schockierend und ekelerregend. Trotz über 400 Bewertungen hatte das Buch aber trotzdem 4 von 5 Sternen bekommen. Da ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen konnte, dass es so schlimm sein soll, kaufte ich mir das Buch.
Das Buch zählt zu dem Genre Horror und umfasst 336 Seiten. Es erzählt eine wahre Geschichte aus dem Jahre 1965. Dabei wird Sylvia Likens von ihrer Familie im Keller zu Tode gefoltert.


Kurz zum Inhalt:
Am Anfang gibt es ein Vorwort von Stephen King, das ich erst zum Schluss gelesen habe, da bei den Bewertungen kritisiert wurde, dass das Vorwort einfach zuviel vom Buch vorweg nimmt. Ist also eher ein Nachwort.
Die Geschichte spielt in einer kleinen Stadt. David lernt eines Tages die hübsche Meg am See kennen. Sie und ihre kleine Schwester Susan sind zu ihrer Tante Ruth Chandler gezogen, da ihre Eltern bei einem Autounfall gestorben sind.
David kann es kaum glauben, dass so ein hübsches Mädchen jetzt bei ihm in der Nachbarschaft wohnt und verliebt sich in sie.
Da David mit den drei Söhne von Ruth sehr gut befreundet ist, hängt er oft bei ihnen zu Hause rum und bemerkt schnell die Spannung zwischen Ruth und Meg, ohne das es einen wahren Grund gibt. Das ganze entwickelt sich so schlecht, dass Meg irgendwann im Keller von ihrer Tante eingesperrt wird und sie dort vor den Augen ihrer drei Söhne und David gefoltert wird. Meg wird geschlagen, unter der heißen Dusche verbrüht und von einem der Söhne sogar vergewaltigt. Gegen ende machen sogar noch mehr Jungs aus der Nachbarschaft mit und keiner denkt auch nur dran, Meg zu helfen.
Als David doch noch zur Besinnung kommt und versucht sie zu retten ist es leider zu spät. Meg stirbt an den vielen Grausamkeiten und Scheußlichkeiten die ihr angetan wurden.

Meine Meinung:
Cover: Joa geht so, nichts besonderes eigentlich.
Inhalt: Wenn man verdrängt, dass es eine wahre Geschichte ist, dann kann man das Buch auch zu ende lesen ohne es weg legen zu müssen. Und ich konnte es sehr gut verdrängen. Ich möchte mir nicht vorstellen wie sowas wirklich passieren kann. Unglaublich.
Es gab eine Stelle in dem Buch, da habe ich mir gesagt "Wenn das jetzt beschrieben wird, dann weigere ich mich das Buch weiter zu lesen".
Das nächste Kapitel lautete "Ich weigere mich das hier zu beschreiben!"
Gott sei dank! Den das wäre wirklich unter aller Sau!!
Zur Abwechslung auf jedenfall geeignet.

 Liebe Grüße
Alina

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